Eine Schwäbin im Spreewald – ein Reisebericht

Kajaktour Spreewald

Der Spreewald gehört zu den außergewöhnlichsten Naturlandschaften Deutschlands. In diesem Reisebericht erzähle ich von meiner ersten Kajaktour durch die Fließe des Spreewaldes – inklusive Tipps zur Route und praktischen Hinweisen für Besucher.

Im August 2015 bin ich zum allerersten Mal in den Spreewald gereist. Da ich aus dem Süden Deutschlands stamme und dort auch immer noch zu Hause bin, ist der Spreewald nicht gerade um die Ecke. Ich hatte natürlich vorher von der Region gehört, mich aber nie näher damit beschäftigt.

In diesem Sommer besuchten wir die Schwiegereltern in Sachsen. Von dort ist es bis zum Spreewald nicht mehr weit. Mein Mann und ich ließen unsere Kinder für zwei Tage in ihrer Obhut und fuhren nach Lübben, dem „Tor zum Unter- und Oberspreewald“, etwa 80 Kilometer südlich von Berlin.

Dort parkten wir unser Auto und stiegen um – ins Kajak.

Wir mieteten unser Boot beim Bootsverleih Gebauer, es gibt jedoch zahlreiche Anbieter in der Region.

Mit dem Kajak durch die Wasserlandschaft

Unser Ziel war Leipe, ein kleines Dorf im Zentrum des Biosphärenreservats. Dort hatten wir für eine Nacht ein Zimmer in der Pension Spreewaldhof gebucht.

Bei unserer Planung hatten wir die Größe des Gebiets etwas unterschätzt. Zunächst paddelten wir entlang der Hauptspree. Diese erste Etappe war zwar schön, zog sich aber deutlich länger als erwartet.

Bis nach Lehde, wo sich die Hauptspree in unzählige kleine Kanäle – hier „Fließe“ genannt – verzweigt, legten wir bereits einige Kilometer im Kajak zurück. Dabei paddelten wir gegen die Strömung, die hier zum Glück nur schwach ist.

Wer sich diese längere Strecke sparen möchte, kann auch direkt in Lübbenau ein Kajak mieten.

Die Kanäle von Lehde

Als wir schließlich in Lehde ankamen, hatte sich die Mühe gelohnt.

Ich war mit eher geringen Erwartungen in den Spreewald gereist und war nun völlig begeistert. Die Flusslandschaft ist außergewöhnlich und eignet sich perfekt, um sie mit dem Kajak oder bei einer klassischen Kahnfahrt zu erkunden.

Die kleinen Kanäle, Wälder und Dörfer wirken unglaublich idyllisch.

Einkehr im Spreewald

Nach einigen Stunden auf dem Wasser waren wir müde und durstig. Deshalb legten wir bei einem Gasthof in Lehde an und machten eine Pause.

Anschließend paddelten wir weiter bis zu unserer Unterkunft, die – typisch für den Spreewald – direkt am Wasser lag.

Nach dem Check-in machten wir zunächst ein kleines Nachmittagsschläfchen, bevor wir zum Abendessen gingen.

Im Restaurant und Biergarten „Fischerstube“ werden regionale Spezialitäten serviert, darunter:

  • geräucherte Forelle
  • Spreewälder Plinsen
  • regionale Fischgerichte

Nach einem Spaziergang durchs Dorf fielen wir schließlich müde ins Bett.

Am nächsten Morgen

Am nächsten Morgen checkten wir nach dem Frühstück wieder aus und wollten eine andere Route zurücknehmen.

Wir paddelten zunächst ein Fließ Richtung Nordosten bis zum Burg-Lübbener Kanal und waren schon bald ganz allein unterwegs.

Die Fahrt durch die Auenlandschaft war besonders ruhig und eindrucksvoll. Alles um uns herum war still – nur Vogelgezwitscher und das sanfte Eintauchen der Paddel ins Wasser waren zu hören.

Ich machte unzählige Fotos, die am Ende alle ähnlich aussahen – und doch jedes für sich besonders war.

Schleusen im Spreewald

Schleuse voraus im Spreewald!

Unterwegs passiert man immer wieder kleine Schleusen.

Einige werden von Personal bedient, bei anderen muss man selbst schleusen. Für mich als Spreewald-Neuling war das eine unerwartet spannende Erfahrung.

Tipp für Kajaktouren im Spreewald

Die Entfernungen im Spreewald werden leicht unterschätzt. Das Gebiet ist sehr groß und mit dem Kajak kommt man nicht besonders schnell voran.

Deshalb empfiehlt es sich:

  • die Route nicht zu lang zu planen
  • ausreichend Zeit einzuplanen
  • genügend Wasser und Snacks mitzunehmen

Zwar gibt es im Zentrum des Spreewalds immer wieder Einkehrmöglichkeiten. Auf abgelegenen Fließen kann es jedoch vorkommen, dass man stundenlang keinem Menschen begegnet.

Fazit

Der Spreewald gehört zu den eindrucksvollsten Landschaften Deutschlands.

Die Kombination aus Wasserwegen, ursprünglicher Natur und traditioneller Kultur macht die Region zu einem außergewöhnlichen Reiseziel.

Wer einmal dort war, versteht schnell, warum der Spreewald zu den bekanntesten Naturlandschaften Deutschlands zählt.


Wellnesshotels im Spreewald – unsere Empfehlungen

Für alle, die Naturerlebnis und Spa-Auszeit verbinden möchten, sind diese Hotels besonders interessant:

1. Bleiche Resort & Spa
2. Spreewald Thermenhotel
3. Seehotel Burg
4. Christinenhof & Spa
5. Landhotel Burg

Wissenswertes über den Spreewald

Landschaft und Besonderheiten

Der Spreewald ist eine einzigartige Kulturlandschaft im Bundesland Brandenburg, etwa 100 Kilometer südöstlich von Berlin.

Das Gebiet entstand nach der letzten Eiszeit, als sich die Spree in der flachen Niederungslandschaft in hunderte kleine Wasserarme verzweigte. Diese Wasserläufe werden im Spreewald „Fließe“ genannt.

Heute umfasst das Netz rund 1.000 Kilometer Wasserwege.

Seit 1991 ist der Spreewald ein UNESCO-Biosphärenreservat und zählt zu den bedeutendsten Natur- und Kulturlandschaften Deutschlands.


Geschichte der Region

Die Besiedlung des Spreewaldes reicht bis ins frühe Mittelalter zurück.

Besonders prägend war die slawische Bevölkerung der Sorben bzw. Wenden, die sich ab dem 6. Jahrhundert hier niederließ. Ihre Sprache und kulturellen Traditionen sind in der Region teilweise bis heute erhalten.

Über viele Jahrhunderte war das Leben stark vom Wasser geprägt. Viele Höfe und Dörfer waren ausschließlich über Kanäle erreichbar. Transport, Landwirtschaft und sogar der Schulweg erfolgten traditionell mit flachen Holzkähnen.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Spreewald zunehmend zu einem beliebten Ausflugsziel für Besucher aus Berlin.


Kulinarische Spezialitäten

Der Spreewald ist auch für seine regionale Küche bekannt.

Besonders berühmt sind die Spreewälder Gurken, die seit Jahrhunderten in der Region angebaut und nach traditionellen Rezepten eingelegt werden.

Weitere typische Spezialitäten sind:

  • Leinöl mit Quark und Kartoffeln
  • frischer Flussfisch
  • regionale Pfannkuchen („Plinsen“)

Eine eher ungewöhnliche Spezialität ist Gurkensofteis, das man tatsächlich nur im Spreewald findet.

Spreewälder Spezialität: Gurkensofteis!

Natur und Biosphärenreservat

Der Spreewald gehört zu den artenreichsten Feuchtgebieten Mitteleuropas.

Das Biosphärenreservat umfasst rund 475 Quadratkilometer und schützt zahlreiche Lebensräume:

  • Auen- und Erlenwälder
  • Feuchtwiesen und Moore
  • Fließgewässer und Teiche

Hier leben unter anderem:

  • Fischotter
  • Eisvögel
  • verschiedene Kranicharten

Gleichzeitig wird die Landschaft weiterhin traditionell bewirtschaftet.


Anreise

Mit dem Auto

Der Spreewald ist über mehrere Autobahnen erreichbar:

  • A13 (Berlin – Dresden)
  • A15 (Cottbus – Polen)

Beliebte Ausgangsorte für Besucher sind:

  • Lübbenau
  • Burg (Spreewald)
  • Lübben

Mit der Bahn

Von Berlin bestehen direkte Regionalverbindungen nach Lübben und Lübbenau. Die Fahrzeit beträgt etwa eine Stunde.

Unterwegs im Spreewald

Viele Bereiche des Spreewaldes sind autofrei oder nur eingeschränkt befahrbar.

Typische Fortbewegungsmittel sind:

  • Kähne
  • Kanus oder Kajaks
  • Fahrräder
  • Wanderwege

Beste Reisezeit

Der Spreewald ist grundsätzlich ganzjährig ein interessantes Reiseziel.

Besonders beliebt ist die Zeit von Mai bis September, wenn die Fließe gut befahrbar sind.

Auch der Herbst gilt als reizvolle Reisezeit, da sich die Auenlandschaft dann in warme Farben verwandelt.


Für wen eignet sich der Spreewald?

Der Spreewald ist besonders geeignet für:

  • Natur- und Aktivurlaub
  • Kurztrips ab Berlin
  • kulinarische Reisen
  • Rad- und Kanutouren

Die Verbindung aus Wasserlandschaft, regionaler Kultur und guter Erreichbarkeit macht den Spreewald zu einem der charakteristischsten Reisegebiete Deutschlands.

Inspiration für deine nächste (Wellness-)Auszeit – direkt in dein Postfach.


Bildnachweis: ©Private Fotos von Sybille Röder


Warst du schon einmal im Spreewald und wie fandest du es dort? Erzähle uns gerne davon in einem Kommentar!

Über 5 Pässe ins Trentino – ein Reisebericht

Anfahrt ins Trentino - Passo di Gavia

Die Route: Von Steinen nach Cogolo di Peio

„Mal schnell nach Südtirol bzw. ins Trentino“ – von wegen.

Anfang Juni 2025 machten wir uns von Steinen (Kreis Lörrach, im äußersten Südwesten der Republik) auf nach Cogolo di Peio, Italien. Wir wollten mit der Familie eine Woche Wellness- und Aktivurlaub im Trentino verbringen und freuten uns schon sehr darauf.

Das Navi zeigte an: 380 km – ein Schnäppchen, dachten wir uns. Allerdings kam uns die voraussichtliche Fahrzeit von 6 Stunden ziemlich lang vor. Egal – wir hatten ja Zeit. Vorbei an Zürich, dem Walensee bis Davos – kein Problem. Am Davoser See legten wir eine Pause ein und machten einen kleinen Spaziergang am Seeufer entlang. Ein kalter Wind wehte uns um die Nase.

Davoser See mit Uferweg
Davoser See mit Uferweg

Über Alpenpässe Richtung Süden

Von hier nahmen wir den ersten Pass in Angriff: Den Flüelapass. Immer höher ging es hinauf, vorbei an ersten Schneefeldern – sehr zur Freude meines Sohnes (Schneeballschlacht!) bis zu einem teilweise zugefrorenen Bergsee (2.383 m ü. M.). Wir waren beeindruckt und konnten kaum den Finger vom Auslöser der Kamera lassen.

Weiter ging es – Pass Nr. 2: Der Ofenpass (2.149 m ü. M.) im Schweizer Nationalpark. Ebenfalls mit spektakulären Aussichten. Es folgte der Umbrailpass (2.503 m ü. M.) mit dem Übergang von der Schweiz nach Italien. Hier mussten wir eine 1-stündige Zwangspause einlegen, da gerade ein Radrennen stattfand. Wir nutzten die Zeit, indem wir uns mit einem netten Engländer über seinen Lamborghini unterhielten – mein Sohn durfte sogar auf dem Fahrersitz Platz nehmen und den Motor aufheulen lassen – und um einen kleinen Spaziergang zu unternehmen zwischen Schneefeldern, Bergblumen und mit einer spektakulären Aussicht. Hinter den Fahrradfahrern ging es dann wieder in endlosen Serpentinen und vorbei an tosenden Wasserfällen bergab.

Eigentlich hätte es uns für den Tag gereicht was das Befahren von wunderschönen aber zeitfressenden Alpen-Passstraßen betrifft, aber es folgte der Passo Gavia (2.621 m ü. M.) durch den Nationalpark Stilfser Joch – landschaftlich unsagbar schön, aber auch beängstigend, was die geringe Breite der Straße betrifft. Oft einspurig und ohne Leitplanken – nichts für schwache Nerven. Kurz hinter der Passhöhe begrüßte uns eine Gruppe von Steinböcken! Nur ein kleines Stück neben der Straße standen sie da – wie fürs Foto platziert.

Steinböcke in den Alpen
Steinböcke am Passo Gavia

Schließlich über den Passo Tonale (1.883 m ü. M.) und dann waren wir auch „schon“ da. Gerade noch rechtzeitig zum Abendessen. Was für eine Fahrt. Es war anstrengend, aber wunderschön. Ich habe in manchen Urlauben nicht so viele Fotos gemacht wie an diesem ersten Tag der Anreise ins Trentino.

Ankommen & Wohlfühlen im Wellnesshotel

Der Aufenthalt im Wellnesshotel in Cogolo di Peio (Kristiania Pure Nature Hotel & Spa) war sehr schön. Wir haben für uns als Familie eine Suite mit Wohnzimmer (gleichzeitig Schlafzimmer der Kinder), Elternschlafzimmer und einem neuen schönen Bad gebucht. Vor Ort gibt es einen Innenpool, Außenpool mit Whirlpool, Saunalandschaft, Fitnessraum u.v.m. Unseren Lieblingsplatz haben wir schnell gefunden: Den angenehm warmen Außen-Whirlpool mit Blick auf die umliegende Bergwelt.

Wellness- und Aktivurlaub im Trentino: Außenpool im Wellnesshotel mit Blick auf die Berge

Das Essen im Hotel ist vorzüglich. Das Frühstück reichlich und lecker. Die Kinder liebten vor allem die Pancakes und den Honig aus der echten Honigwabe. Nachmittags gibt es eine Suppe sowie deftige Snacks und Kuchen. Abends werden regionale Spezialitäten in 5 Gängen serviert, einmal sogar ein 7-Gänge-Gala-Dinner mit Sektempfang.

Aktivitäten im Val di Sole

Wellness- und Aktivurlaub im Trentino: Canyon del Rio Sass

Während der Woche genossen wir an einem Tag unsere Wellnessanwendungen – eine Massage für meinen Mann, ein Heubad für mich und eine spezielle Behandlung für die Kinder: „Wohlbefinden kennenlernen“ mit einer Körperpackung und Massage.

Außerdem unternahmen wir eine Family Rafting Tour – ein großer Spaß! Der Fluss Noce im Haupttal „Val di Sole“ ist einer der bekanntesten Wildwasserflüsse Europas. Wir haben unsere Tour bei Ursus Adventures gebucht. Es gibt aber auch noch weitere Anbieter.

Sehr zu empfehlen: Ein Ausflug ins Val di Non nach Fondo, um sich den Canyon Rio Sass (links im Bild) anzusehen. Eine sehr enge Schlucht mit Tropfsteinen und Gletschermühlen.

Wandern zwischen Wasserfällen und Bergseen im Nationalpark Stilfser Joch

Vor allem aber ist die Region ein Eldorado für Wanderer. Der Nationalpark Stilfser Joch bietet herrliche weitgehend naturbelassene alpine Landschaften mit spektakulären Ausblicken.

Wandertipp Nr. 1: Peio – Cascada und Lago Covel

Eine unheimlich schöne Wanderung führte uns von Peio zum Covel Wasserfall und dem gleichnamigen See. Ein Panorama wie für Götter!

Vom Wanderparkplatz oberhalb von Peio steigt der Weg sanft an, vorbei an Almwiesen und urigen Holzhütten, mit Panoramablick ins Tal und auf die gegenüberliegenden Berge. Am Rand eines grünen Hochtals führt der idyllische Wanderweg zum Wasserfall und dem kleinen glasklaren Bergsee, in dem sich Fische tummeln. Vom Rundweg weiter oben hat man immer wieder herrliche Ausblicke ins Tal. Die Wanderwege sind perfekt angelegt, teilweise mit Holzstegen, und nicht überlaufen.

Dauer der Wanderung: 1,5 Stunden / Distanz: 6,5 km / Höhenmeter: 350 m / Niveau: mittel

Wandertipp Nr. 2: Lago di Pian Palú

Die kleine Wanderung zum Lago di Pian Palú haben auch die Kinder (fast) ohne Murren bewältigt. Am See angekommen waren sie sehr beeindruckt von der strahlend türkisen Farbe des Wassers, dem Bergpanorama und den tollen Klettermöglichkeiten. Besonders schön im Frühling: Die vielen blühenden Wildblumen.

Ausgangspunkt für die kürzeste Variante ist der Wanderparkplatz oberhalb von Pejo und direkt unterhalb des Pian Palú Stausees. Von hier steigt der Weg relativ steil an und führt durch den Wald bis zum Staudamm. Durch ein Felsentor erreicht man das Ufer des Sees. Es gibt einen Rundweg um den See, der sicher auch lohnenswert ist.

Dauer der Wanderung: 1 Stunde / Distanz: 3 km / Höhenmeter: 160 m / Niveau: mittel

Ich denke ohne Kinder wären wir noch deutlich mehr und weiter gewandert, denn es gibt in der Region schier unendliche und wirklich lohnenswerte Möglichkeiten.

An einem Abend im Restaurant berichtete das nette Paar vom Nachbartisch ganz begeistert von einer Wanderung, die vom „Malga Mare“ (nur wenige Kilometer talaufwärts von unserem Hotel) ausging zum Lago di Careser. Es war wohl die bis dahin schönste Wanderung ihres Lebens – anspruchsvoll mit steilen Anstiegen und über Schneefelder, aber mit einem extrem tollen Bergpanorama.

Wellness- und Aktivurlaub im Trentino: Fazit

Die Region ist landschaftlich ein Traum und bietet sehr viele Möglichkeiten. Vom Wandern, Radfahren, Raften, Kanufahren, Sightseeing, Wellness bis zum leckeren Essen.

Unsere Woche im Trentino mit Wellness und verschiedenen Aktivitäten ging wie im Flug vorüber und wir traten die Heimfahrt an. Die meisten Pässe umfuhren wir aber dieses Mal.

Noch mehr Lust auf Berge, aber in Deutschland? Dann empfehlen wir dir unseren Bericht zum Berchtesgadener Land.

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Bildnachweis: ©Sybille Röder


Nützliche Infos zur Urlaubsregion Trentino

Lage

Das Trentino liegt in Norditalien, südlich von Südtirol, zwischen den Alpen und dem Gardasee, mit Trento als Provinzhauptstadt.

Tipps zur Anreise (es geht auch einfacher)

1. Anreise mit dem Auto

  • Hauptachsen
    • Über den Brennerpass (A13/A22): schnellste und ganzjährig zuverlässige Route.
    • Über den Reschenpass: landschaftlich, mautfrei (AT), im Winter wetterabhängig.
  • Alternativen
    • Passo del Tonale: direkte Verbindung Lombardei ↔ Trentino.
  • Hinweise
    • Winter: Schneekettenpflicht möglich.
    • Sommer: Staus an Wochenenden und Ferienbeginn einplanen.

2. Anreise mit der Bahn

  • Zielbahnhöfe: Trient (Trento), Rovereto.
  • Gute Fernverkehrsanbindung über München – Brenner – Verona.
  • Ab Trient/Rovereto: Regionalbahn oder Bus in die Täler (z. B. Val di Sole, Valsugana).

3. Anreise mit dem Flugzeug

  • Nächstgelegene Flughäfen:
    • Verona (VRN) – ca. 1–1,5 Std. Fahrt
    • Innsbruck (INN) – Brennerroute
    • Mailand (MXP/LIN) – längere Weiterfahrt
  • Ab Flughafen: Mietwagen oder Bahn empfohlen.

4. Beste Reisezeiten (vom Verkehr her)

  • Mai–Juni & September: weniger Verkehr, viele Pässe offen.
  • Juli–August: Hochsaison, mehr Staus.
  • Winter: Brenner zuverlässig, Hochpässe teils gesperrt.

5. Praktische Hinweise

  • In Italien Maut auf Autobahnen (Ticket-System).
  • Passstraßen können kurzfristig wetterbedingt gesperrt werden.
  • Für Hochpässe: Fahrzeugbreite, Bremsen und Motorleistung berücksichtigen.

Kurzfazit:
Am zuverlässigsten ist die Anreise über den Brenner. Wer Landschaft bevorzugt und Zeit hat, wählt Reschen oder Tonale. Bahn ist gut geeignet bis Trient/Rovereto, danach regional weiter.


Top-10-Sehenswürdigkeiten im Trentino

1. Dolomiti di Brenta

Die Dolomiti di Brenta gehören zu den eindrucksvollsten Gebirgsgruppen der Dolomiten und sind UNESCO-Weltnaturerbe. Charakteristisch sind die steilen, hellen Felswände, markanten Türme und tief eingeschnittenen Täler. Die Region ist besonders bei Bergwanderern, Kletterern und Klettersteiggehern beliebt, bietet aber auch zahlreiche gut ausgebaute Panoramawege.

2. Lago di Garda (Nordufer)

Das Nordufer des Lago di Garda verbindet alpine Landschaft mit mediterranem Flair. Orte wie Riva del Garda oder Torbole sind bekannt für ihre Uferpromenaden, Cafés und historischen Ortskerne. Durch die konstanten Winde ist die Region ein internationales Zentrum für Segel- und Windsport, zugleich laden Rad- und Spazierwege entlang des Sees zum entspannten Erkunden ein.

3. Castello del Buonconsiglio

Das Castello del Buonconsiglio ist die bedeutendste Burganlage des Trentino und liegt direkt am Rand der Altstadt von Trient. Über Jahrhunderte war sie der Sitz der Fürstbischöfe und spiegelt unterschiedliche Baustile vom Mittelalter bis zur Renaissance wider. Heute beherbergt die Anlage Museen, Kunstsammlungen und gut erhaltene Fresken.

4. Lago di Molveno

Der Lago di Molveno liegt auf etwa 860 Metern Höhe am Fuß der Brenta-Dolomiten und gilt als einer der saubersten Seen Italiens. Sein klares Wasser, die gepflegten Liegewiesen und der Blick auf die umliegenden Gipfel machen ihn zu einem beliebten Ziel für Familien und Naturliebhaber. Das Dorf Molveno selbst zählt zu den schönsten Orten der Region.

5. Val di Sole

Das Val di Sole ist eines der größten Täler im Trentino und bekannt für seine landschaftliche Vielfalt. Im Sommer stehen Wandern, Mountainbiken und Wildwasserrafting auf dem Programm, im Winter Wintersport in mehreren Skigebieten. Zudem bietet das Tal Zugang zu mehreren Naturparks und hochalpinen Regionen.

6. Stelvio-Nationalpark (Trentino-Anteil)

Der Nationalpark Stilfser Joch zählt zu den größten Schutzgebieten Italiens. Der Trentino-Anteil umfasst hochalpine Landschaften mit Gletschern, Almen und Bergwäldern. Der Park ist Lebensraum für Steinböcke, Hirsche, Murmeltiere und zahlreiche alpine Pflanzenarten.

7. Trento

Die Provinzhauptstadt Trento verbindet Geschichte, Kultur und modernes Stadtleben. Die Altstadt ist geprägt von Renaissancepalästen, Laubengängen und dem Dom San Vigilio. Historisch bedeutend ist Trient als Austragungsort des Konzils von Trient im 16. Jahrhundert, das europaweite kirchengeschichtliche Bedeutung hatte.

8. Cascate di Varone

Die Cascate di Varone sind eine spektakuläre Wasserfall- und Schluchtanlage nahe Riva del Garda. Über gesicherte Stege und Plattformen können Besucher die Kraft des Wassers aus nächster Nähe erleben. Besonders an warmen Tagen sorgt die feuchte, kühle Luft in der Schlucht für eine angenehme Abwechslung.

9. Lago di Tovel

Der Lago di Tovel liegt im Naturpark Adamello-Brenta und war früher als „roter See“ bekannt, da sich sein Wasser zeitweise rötlich färbte. Heute ist der See ein streng geschütztes Naturdenkmal. Ein Rundweg ermöglicht Spaziergänge mit Blick auf das klare Wasser und die umliegenden Wälder.

10. Madonna di Campiglio

Madonna di Campiglio ist ein hochgelegener Ferienort zwischen den Brenta-Dolomiten und dem Adamello-Gebiet. Der Ort ist international bekannt für Wintersport, bietet aber auch im Sommer zahlreiche Wander- und Bergtouren. Die Kombination aus alpiner Landschaft, Infrastruktur und Natur macht ihn zu einem der bekanntesten Urlaubsorte des Trentino.


Wäre das auch ein Urlaub für dich? Schreib es uns in die Kommentare.

Zu Besuch im Berchtesgadener Land – ein Reisebericht

Zu Besuch im Berchtesgadener Land - ein Reisebericht

„Wer die Berge kennt, weiß um die Sehnsucht“

(Ludwig Ganghofer)

Zurück zur Natur

Ich frage mich, ob es irgendjemanden gibt, der das Berchtesgadener Land nicht wunderschön findet. Die gesamte Region versetzt Besucher in Verzückung – und ich bin eine von ihnen. Zuletzt habe ich meinem Mann die Region gezeigt, um meine Faszination mit ihm zu teilen und er hat sich in dieses Fleckchen Erde mindestens so sehr verliebt wie ich. Eine Reise empfiehlt sich für alle, die Erholung suchen, den Kopf freibekommen und sich mit der Natur verbinden möchten.

Unsere Unterkunft – Das Rehlegg

Wir hatten das Glück, mit einer ultimativen Empfehlung für eine Unterkunft anzureisen. Das 4-Sterne-Superior-Hotel Das Rehlegg in Ramsau hat unsere Erwartungen voll und ganz übertroffen. Schon die Anreise entpuppte sich als echtes Highlight: Gäste fahren mit dem Auto eine kleine Anhöhe hinauf und genießen bereits vom Parkplatz aus einen sagenhaften Blick auf den 2.713 Meter hohen Watzmann und die umliegenden Berge.

Über die Sauberkeit im Hotel oder die Freundlichkeit der Mitarbeiter zu schreiben, wäre in diesem Fall fast eine Beleidigung – das Niveau ist hier einfach sehr hoch. Unser Zimmer mit Blick auf den Outdoor-Pool war fantastisch. Die kleine eigene Sauna nach Wanderungen war ein echter Zugewinn (auf die Zimmerkategorie achten).

Neben der sensationellen Anlage und Ausstattung hat uns das Hotel vor allem mit seiner überragenden Kulinarik begeistert. Jeden Morgen kam der große Foodtruck und lud frische Lebensmittel aus der Region ab. Die Küche ist außergewöhnlich kreativ, gesund und nachhaltig, die Auswahl an Speisen einzigartig.

Exzellenten Service konnten wir jeden Morgen beim Frühstück live erleben, denn liebevoll bemalte Frühstückseier mit witzigen Motiven, eine Saftpresse samt Gemüsekorb für den ultimativen Vitaminkick sowie eine tolle Getränkeauswahl sorgen direkt für gute Laune. Dabei wurde auch an all jene gedacht, die morgens nicht auf ihren Matcha Latte oder ihre Goldene Milch verzichten möchten.

Frühstück hat bei uns grundsätzlich einen hohen Stellenwert, und das Rehlegg hat es uns dadurch sehr leicht gemacht. Ganz zu schweigen von der traumhaften Kulisse, die den Gästen zusätzlich das Essen und Genießen versüßt.

Unser Programm – Sich Treiben lassen

Im Berchtesgadener Land gibt es so viel zu entdecken, dass sich die Tage fast wie von allein gestalten. Zwar wären wir auch glücklich gewesen, einfach im Liegestuhl zu sitzen und auf die Berge zu schauen – doch das können wir auch noch, wenn unsere Knochen irgendwann den Geist aufgeben.

Stattdessen entstand unser Programm von Tag zu Tag, wobei das Wetter so sensationell gut war, dass wir jederzeit maximal flexibel blieben.

1. Tag – Wimbachklamm und Wimbachschloss

Unseren ersten Tag wollten wir entspannt angehen und haben uns eine Attraktion in unmittelbarer Nähe des Hotels ausgesucht. Die Wimbachklamm ist eine der beeindruckendsten Schluchten in den Bayerischen Alpen: laut, nass, wild und wunderschön.

Die Klamm ist etwa 200 Meter lang. Um die besondere Atmosphäre zu genießen und ein paar Fotos zu machen, kann man hier gut 20 Minuten verbringen. Sie liegt direkt am Eingang zum Nationalpark Berchtesgaden, wo wir unsere Wanderung in Richtung Wimbachschloss fortsetzten. Die Berggaststätte war sehr gut besucht und der Garten voll, daher entschieden wir uns, zunächst weiterzuwandern.

Die Landschaft des Alpen-Nationalparks ließ uns wirklich den Atem stocken. Angesichts der hohen Bergwipfel des Watzmanns, des Rotpalfens und des Hochkalters wird man automatisch ehrfürchtig. Als die Energie langsam weniger und der Hunger größer wurde, kehrten wir um – aber vollkommen beseelt von all den Eindrücken unseres ersten Tages.

2. Tag – Salzbergwerk Berchtesgaden und Königssee

Nach einer ausgiebigen Runde im Pool mit Blick auf den Watzmann und einem herrlich entspannten Frühstück fiel unsere Wahl auf das Salzbergwerk Berchtesgaden. Das Salzbergwerk ist wirklich spannend und sehr gut gemacht. Wer nur ein trockenes Museum erwartet, wird positiv überrascht.

Mit einer kleinen Bahn geht es tief in den Berg. Besonders lustig sind die beiden Bergmannsrutschen, die früher den Arbeitsweg erleichtern sollten und heute für Besucher ein echtes Highlight darstellen. Eine weitere Inszenierung ist die Bootsfahrt über einen unterirdischen Salzsee.

Damit die eigene Kleidung sauber bleibt, bekommen alle Gäste einen Arbeits-Overall. Diese Schutzkleidung sorgt zudem dafür, dass man bei konstanten 12 Grad nicht friert. Die Führung dauert etwa 90 Minuten, sodass wir danach noch genug Zeit hatten, uns eine zweite Attraktion auszusuchen – und es war genau die richtige Zeit für den Königssee.

Das wohl bekannteste Fotomotiv des Berchtesgadener Lands wirkt auch live und in Farbe wie eine surreale Traumwelt. Wir lösten Tickets für eine Bootstour und genossen die Aussicht auf einen der klarsten Seen Europas. Die mächtigen Felswände am Ufer erinnern fast an norwegische Fjorde. Dank moderner Elektroboote ist die Überfahrt angenehm ruhig.

Während der Fahrt wird einmal kurz Trompete gespielt, um das legendäre Echo zu demonstrieren. Leider hatten wir keinen meisterlichen Trompeter an Bord, aber auch die schiefen Töne sorgten für Heiterkeit. Wir stiegen am Westufer aus, wo sich die Wallfahrtskirche St. Bartholomä befindet – direkt unterhalb der Watzmann-Ostwand. Postkartenmotive finden sich hier zuhauf.

Man sollte unbedingt genug Zeit einplanen, um im herrlichen Biergarten zu verweilen. Mit Herbstsonne und Heißgetränk rückt der Stress in weite Ferne.

3. Tag – Salzburg, der Klassiker

Da wir ja so eine tolle Stadt direkt vor der Nase hatten, haben wir sie natürlich auch unbedingt besucht. Das österreichische Salzburg liegt nämlich nur etwa 25–30 Kilometer von Ramsau entfernt, sodass die Fahrt mit dem Auto lediglich rund 30–40 Minuten dauert und dabei schon sehr entspannend ist.

Auch dort haben wir bewusst nichts vorgeplant, sondern uns einfach treiben lassen – und es ist wirklich erstaunlich, wie viel man auf diese Weise trotzdem sieht. Unser erster Stopp war das Schloss Mirabell mit dem Mirabellgarten, wo uns vor allem die ausgestellten Trolle besonders angetan haben. Von dort aus ging es dann weiter zu Mozarts Wohnhaus, das wir durchaus interessant fanden.

Wie viele andere Besucher auch sind wir allerdings an Mozarts Geburtshaus gescheitert, denn die Schlange war einfach zu lang. Außerdem hatten wir nach einem kurzen Blick auf die Bewertungen ein wenig den Eindruck, dass hier mit relativ wenig Inhalt sehr viel Geld umgesetzt werden soll. Deshalb entschieden wir uns stattdessen für einen entspannten Altstadtbummel und anschließend für einen Besuch der Festung Hohensalzburg, die wir bequem mit der Festungsbahn erreichten. Vor allem die Ausblicke von oben sind wirklich absolut lohnenswert.

4. Tag – Der Jenner ruft!

Es wurde höchste Zeit, wieder unsere Hufe zu bewegen, und der Besuch des 1.874 Meter hohen Jenners war dafür genau das Richtige. Der Jenner liegt oberhalb des Königssees an der Grenze zu Österreich. Von oben hat man eine fantastische Sicht auf den Watzmann, das Steinerne Meer und die Alpen.

Mit der Jennerbahn gelangten wir bequem nach oben. Wir hatten Traumwetter und konnten den Gipfel entspannt erklimmen. Am Gipfelkreuz herrschte etwas Betrieb, was jedoch kaum störte. Auf der Strecke waren wir oft allein und haben die Schönheit der Naturkulisse in Ruhe genossen.

Der Abstieg zog sich etwas, doch unterwegs gab es mehrere Einkehrmöglichkeiten. Auch wir machten es uns in der Sonne bequem und schnabulierten ein leckeres Mittagessen. Die Tour auf den Jenner würden wir jederzeit wiederholen – wir empfanden sie als sehr spektakulär und empfehlen sie allen unseren Freunden.

5. Tag – Dokumentationszentrum Obersalzberg und der Ramsauer Zauberwald

Am Vormittag entschieden wir uns, noch etwas für unsere Bildung zu tun, und besuchten das neue Dokumentationszentrum Obersalzberg. Die Ausstellung bietet tiefe Einblicke in die Geschichte des Obersalzbergs als Machtzentrum des Nationalsozialismus, insbesondere in die Rolle Adolf Hitlers.

Einige historische Orte sind heute leider nicht mehr zugänglich, was ich persönlich sehr schade finde. Dafür gibt es jedoch begehbare originale Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg, in denen auch Stimmen von Opfern des Nationalsozialismus zu Wort kommen. Derweil wurde der Berghof, Hitlers Wohnhaus, nach dem Krieg vollständig zerstört, sodass Interessierte heute nur noch wenige Spuren sowie einzelne Grundmauerfragmente finden.

Trotzdem lohnt sich ein Besuch, denn er bietet Raum, um das Gesehene nachwirken zu lassen. So verfügte das Wohnhaus Hitlers einst über ein riesiges Panoramafenster mit Blick auf den 1.973 Meter hohen Untersberg – dem sagenreichsten Berg der Alpen. Auch heute noch lässt sich dieser von einem angrenzenden Waldstück aus gut sehen.

Eigentlich hätten wir auch gern das Kehlsteinhaus besucht, doch das gestaltete sich schwieriger als gedacht. Eine Wanderung hätte zwei bis drei Stunden gedauert, und zusätzlich empfanden wir die Sonderbuslinie 849 als überteuert, denn für lediglich 20–25 Minuten Busfahrt kostet das Ticket für eine erwachsene Person 31,90 € (Hin- und Rückfahrt). Das wiederum konnte ich nicht tun – meine schwäbische Urgroßmutter hätte sich sonst im Grab umgedreht.

Den zweiten Teil des Tages verbrachten wir im Ramsauer Zauberwald. Wir waren sehr dankbar, das noch entdeckt zu haben, denn die Natur tobt dort wirklich in ihrer ganzen Kraft. Was für ein magisches Waldstück! Der Zauberwald entstand vor etwa 3.500 Jahren durch einen gewaltigen Bergsturz. Riesige Felsblöcke liegen seitdem im Wald verteilt. Es handelt sich um einen uralten Bergmischwald mit Bächen, Holzstegen und schmalen Pfaden, am Ende wartet der mystisch wirkende Hintersee mit kristallblauem Wasser. Im Herbst erlebt man hier eine wahre Farbexplosion.

Fazit

Die An- und Abreisetage habe ich in diesem Reisebericht außen vor gelassen. Insgesamt haben wir uns eine Woche gegönnt, und es hätte gerne länger sein dürfen. Die Region gibt sehr viel her und zu einer echten Entschleunigung gehören für uns ein paar Faulenzer-Tage dazu. Das Rehlegg ist zudem ein so schönes Hotel, dass man dort problemlos sich in die Sonne legen und ein gutes Buch lesen kann, ohne sich zu langweilen.

Berchtesgaden, wir kommen bald wieder!

Lust auf noch mehr Berge? Dann schau‘ bei unserem Reisebericht ins Trentino rein.

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Bildnachweis: ©Linda Schober

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